Die virtuelle Bibliothek der Kartause Gaming

Gegenstand des Projektes ist die digitale Rekonstruktion der Bibliothek der Kartause Gaming in Niederösterreich, insbesondere des Handschriftenbestandes. Die seit dem Spätmittelalter historisch und theologisch bedeutende, in der Folge auf 20.000 Bände angewachsene Bibliothek wurde mit der Aufhebung des Klosters 1782 verstreut. Auf der Basis einer Datenbank sollen die teils bekannten, teils verschollenen und teils verlorenen Handschriften eruiert und virtuell zusammengeführt werden.

 


 

Handschriften

Titel Datierung Aufbewahrungsort Signatur Gaminger Signatur 1 Gaminger Signatur 2 Kategorie
Necrologium modernum 17. Jh. Codex – nicht erhalten
Martyrologium. Epistolae S. Pauli apostoli. Series Reliquiarum 1512 Codex – nicht erhalten
Canticahandschrift mit Kommentaren 1503–1511 Wien, Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Cod. Ser. n. 13936 Codex – erhalten
Chronicon Alberti ducis Austriae vulgo Contracti 1. H. 16. Jh. Codex – nicht erhalten
Theologische Sammelhandschrift 16. Jh. Graz, Universitätsbibliothek Ms 1124 Codex – erhalten
Georgius Gemnicensis. Diarium peregrinationis transmarinae per Aegyptum et Syriam 1. H. 16. Jh. Codex – nicht erhalten
Leonhart Fuchs, De historia stirpium commentarii insignes I 16. Jh. Wien, Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Cod. 11117 Codex – erhalten
Leonhart Fuchs, De historia stirpium commentarii insignes II 16. Jh. Wien, Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Cod. 11118 Codex – erhalten
Leonhart Fuchs, De historia stirpium commentarii insignes III 16. Jh. Wien, Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Cod. 11119 Codex – erhalten
Stundenbuch, Kalendarium 1. H. 16. Jh.–5.10.1521 Wien, Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Cod. 2027 Codex – erhalten

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